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2018 04 15 - Elegant aus der Verlegenheit

 

Steigerwaldklub Gerolzhofen: Wanderung trotz Hindernissen

 

Elegant aus der Verlegenheit

 

Wieder mal bot der Steigerwaldklub Gerolzhofen seinen Mitgliedern, aber auch Interessierten eine geführte Wanderung an; und dann stellte sich heraus, dass die einen Medien 9:00 Uhr, die anderen 9:30 Uhr – am selben Tag natürlich - als Startzeit gemeldet hatten. Damit aber nicht genug: Im Gerolzhöfer Land signalisierten überraschenderweise sämtliche Gaststätten: Für einkehrende Wanderer haben wir keinen Platz. Wirklich alle? Nein. Es fand sich eine Gaststätte, die trotz aller Weißer-Sonntag-Feierlichkeiten auch für wackere Wanderer offen war.

 

Wanderführer Günter Büttner hatte – die unterschiedlich bekanntgegebenen Startzeiten im Blick - nicht lange gebraucht um festzustellen: Ich habe gottseidank eine Frau! Also würde er sich um diejenigen Wanderer kümmern, die um 9:00 Uhr am Treffpunkt einträfen. Ehefrau Brigitte würde die später Ankommenden „managen“.

 

Wie und wo aber ließen sich die beiden anfangs getrennten Gruppen zusammenführen? Zur Beantwortung dieser Frage galt es zu klären, ob nicht doch noch eine Gaststätte für die Wanderer offenstehe. Büttner wusste, dass es im Klub kundige Leute gibt, denen die Gastronomie-Szene im Umkreis um Gerolzhofen herum vertraut ist. Und wirklich: Der Wanderführer erhielt schon bald die Nachricht, eine nicht ganz unbekannte Gaststätte in Traustadt sei bereit, neben ihren Kommunions- und Firmungsgästen auch noch eine Wanderergruppe zu versorgen.

 

Damit war für Büttner schnell klar: Die 9-Uhr-Wanderer fahren per Pkw nach Pusselsheim (nahe Donnersdorf), die Halb-zehn-Wanderer nach Kleinrheinfeld; und beide treffen sich auf dem Galgenberg oberhalb von Kleinrheinfeld, um gemeinsam durch Feld und Wald nach Traustadt zu wandern. Der Rückweg würde ganz ähnlich verlaufen, das heißt: da, wo der Galgenberg endet, würden die 9-Uhr-Wanderer weiter in Richtung Nudelberg und Pusselsheim zu ihren Autos gehen, die anderen in Richtung Kleinrheinfeld.

 

Hier nun sei festgestellt: Die gesamte Kurzfrist-Planung ging bestens auf; das April-Wetter spielte mit. Feld und Wald hatten schon einiges zu bieten, darunter Millionen von Frühlingsblumen, so etwa Buschwindröschen, Veilchen und Scharbockskraut, ferner viele Vögel und Insekten – hier besonders hervorzuheben: Zitronenfalter, Tagpfauenauge und Aurorafalter. In die Wirtschaft war man erst gar nicht hineingegangen, sondern hatte sich draußen in eine Laube gesetzt. Nicht zu vergessen: An der Wanderung nahmen acht Frauen und zehn Männer teil.
 
 
 

Jochen Ewe

 

 

 



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