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Wanderberichte

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2013 02 17 Von Dettelbach nach Neuses am Berg

Durch Neuses und Schwarzenau und am Paradies vorbei

Es herrschte an diesem Sonntag im Februar nicht eben Kaiserwetter. Doch warum soll man bei der Planung einer Wanderung – und die findet Monate vorher statt(!) – auch Argwohn entwickeln, zumal zum angesetzten Zeitpunkt die Fastnachtsumzüge schon eine Woche zurückliegen würden? Harald Becker, der Wanderführer, hatte also keinen Grund gehabt, übervorsichtig zu sein. Und so regte die Tatsache, dass die Wanderroute aufgrund des weder winterlichen noch frühlingshaften Wetters in weiten Teilen recht schwergängig war – der oft sehr „bindige“ Boden machte die Wanderstiefel schwer –, auch niemanden auf.

Angesagt war eine Wanderung „von Dettelbach nach Neuses am Berg“. Schon zu Beginn eröffnete der Wanderführer den 14 Teilnehmern, er habe in Sachen Gastronomie umplanen müssen. Denn erstaunlicherweise hatte an besagtem Sonntag zur Mittagszeit weder in Neuses am Berg noch in Köhler noch in Schwarzenau eine Wirtschaft geöffnet. Aber Harald Becker wusste Rat; dazu später mehr.

Noch im Ortsbereich Dettelbach kam die Wandergruppe an der Franziskaner- Wallfahrtskirche „Maria am Sand“ vorbei und stattete ihr einen kurzen Besuch ab. Weiter ging es hinauf am Galgenberg entlang nach Neuses. Mitten im Ort traf Gottfried, den man im Klub nicht nur vom Männerballett her bestens kennt, ein Ehepaar, das er seit Urzeiten nicht mehr gesehen hatte. Als schließlich auch diese beiden erkannten, wen sie da vor sich hatten, fehlte nicht viel, und es wäre zu einer spontanen Wiedersehensfeier gekommen.

Die Wanderer aber zog es weiter – ins Maintal hinab. Unten angekommen, wurde der Weg nicht nach Köhler fortgesetzt, sondern in umgekehrter Richtung nach Schwarzenau. Langeweile kam schon deshalb keine auf, weil sich die Wanderer wieder und wieder fragen mussten, ob sie wegen Unpassierbarkeit oder Nicht-Vorhandensein des Weges ihr Glück näher am Mainufer oder doch am Abhang des Leitenbergs suchen sollten.

Dann war Schwarzenau erreicht. Über die B22-Mainbrücke begab sich die Wandergruppe gleich weiter nach Hörblach. Dort im „Schwarzen Roß“ hatte Harald Becker noch die letzten drei freien Tische auftreiben können... Die letzten der gut 18 gewanderten Kilometer führten zurück zur B22-Mainbrücke und – vorbei am „Paradies“-Wäldchen und zwischen der Main-Staustufe auf der einen und dem riesigen Baggersee auf der anderen Seite – direkt nach Dettelbach.  (Jochen Ewe)



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