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Wanderberichte

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2013 05 01 Bergfest am Lingmannhaus auf dem Zabelstein

Stimmungsvoll in den Frühling

Es war wieder eines dieser fröhlichen Bergfeste, die so richtig auf den Frühling einstimmen. Fleißige Hände vieler Mitglieder des Gerolzhöfer Steigerwaldklubs hatten in den (ziemlich kühlen und feuchten) Tagen zuvor dafür gesorgt, dass am 1. Mai, dem Tag des Bergfestes, alles bereitstand – von Verkaufsständen, Biertischen und -bänken, Speisen und Getränken bis hin zu präzise eingeteilten Serviceteams. Auch der Zubringerbus, der Shuttlebus, der ökumenische Gottesdienst, mit dem das Bergfest begann, sowie die Auftritte von Posaunen- und von Jagdhornbläsern und der kulturhistorische Vortrag von Kreisheimatpfleger Longin Mößlein hatten im Vorfeld einiges an Planung und Organisation verlangt.

Jetzt bräuchte eigentlich nur noch zufrieden darauf hingewiesen zu werden,
dass das Wetter an diesem 1. Mai gerade eben noch die Kurve zum Frühling hin geschafft hatte,
dass die Gesamtzahl der Besucher – manche kamen später, manche gingen früher – bei etwa 1000 lag, und
dass diese Besucher in ihrer großen Mehrheit die Qualität von Speis’ und Trank, geboten vom Steigerwaldklub, über die Maßen lobten.

Über den Genussaspekt hinaus aber gibt es einen weiteren wichtigen Punkt, der die Bilanz dieses Bergfestes positiv macht: die Stimmung an den Tischen war durchweg heiter. Dies kann einer behaupten, der es wissen muss: der Autor dieser Zeilen. Weil er das Amt des Müllsammlers übernommen hatte, kam er – ausstaffiert mit Eimer und Greiferstab – geschätzte 20mal an diesem Tag an jedem der aufgestellten Tische vorbei und bekam mit, dass die Leute „gut drauf“ waren.

Mehr noch: Oft stellte man dem Müllmann freundliche Fragen wie diese: „Ist das nicht ein harter Job, den man Ihnen da verpasst hat?“ Antwort: „Ach was. Bei mir kommst’s doch eimerweise rein.“ Und wenn an einem Tisch nicht so recht begriffen wurde, dass es um das Einsammeln benutzter Kuchen- und Bratwurst-Pappteller ging, kam vom Müllmann schon mal die Frage: „Würden Sie mir Ihre Pappe anvertrauen?“ Da gab es dann Antworten wie diese: „Ja, doch. Aber nur diese hier. Die andere ist auf meinem Konto besser aufgehoben.“

Spaß hat’s gemacht. Und schön war’s zu sehen, dass viele junge Leute sich bequemten, ihre leeren Schachteln, Plastikbecher etc. in einen der aufgestellten Mülleimer zu entsorgen. Das ist anderswo oft ganz anders.  (Jochen Ewe)



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