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Wanderberichte

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2013 10 16 26. Spessart-Wanderfahrt

Bergwald mit Spitzentechnik

 
Das Interesse der Gerolzhöfer Steigerwaldklub-Mitglieder am Spessart ist ungebrochen: Der Bus, der die Wanderer und Kurzwanderer am 16. Oktober 2013 zur nun schon 26. Fahrt in dieses schöne Mittelgebirge brachte, war voll besetzt. Zwar war das Wetter nicht ganz so golden, wie es Mitte Oktober sein kann; doch Kälte und Feuchtigkeit konnten der guten Stimmung der Teilnehmer nichts anhaben.
 
Zunächst fuhr der Bus von Gerolzhofen aus nach Wiesentheid und weiter über die A3 in Richtung Frankfurt. Von der Ausfahrt Weibersbrunn an war es dann nicht mehr weit nach Grünmorsbach. Dort begann die Route der Wanderer. Die Kurzwanderer fuhren weiter nach Haibach, um sich die Produktionsanlagen des dort ansässigen Konfektionsherstellers Adler anzuschauen und Teile seines Sortiments in einer Modenschau zu begutachten.
 
Die Wanderer gingen derweil via Dörrmorsbach den Wald hinauf zum 432 Meter hohen Pfaffenberg. Dort betreibt der Bayerische Rundfunk eine Sendeanlage, deren Mast 176 Meter aufragt (und damit 14 Meter höher ist als das Ulmer Münster). Die auf dem Pfaffenberg eingesetzte Sendetechnik - sie wurde den Wanderern ausführlich erläutert - ist so leistungsstark, dass der Bayerische Rundfunk auch anderen Nutzern Übertragungskapazitäten bereitstellen kann, so etwa der Deutschen Telekom und dem Sender Antenne Bayern.
 
Vom Pfaffenberg aus führte der Wanderweg dann einige Kilometer durch herbstlichen Wald zum Hohe-Wart-Haus. Ganz zu Anfang, im Jahre 1733, war diese Waldgaststätte eine Jagdhütte gewesen. Seit 1875 gehört das Hohe-Wart-Haus mitsamt dem Wald drumherum der Stadt Aschaffenburg (liegt aber im Kreis Miltenberg).
 
Kurz nachdem die Wanderer sich im Hohe-Wart-Haus niedergelassen hatten, trafen auch die Kurzwanderer, von Hessenthal her kommend, dort ein. Nach der gemeinsamen Einnahme des Mittagessens machten sich die Wanderer auf nach Volkersbrunn - verstärkt um etliche Kurzwanderer, die sich das Mitwandern bis Volkersbrunn oder gar bis zum Ziel in Heimathen zutrauten.
 
Wer Volkersbrunn erreicht hatte und im Weiteren seine Kräfte schonen wollte, konnte dort wieder in den Bus steigen und sich zusammen mit den Kurzwanderern bis Heimbuchenthal fahren lassen, um von dort aus nach Heimathen zu gehen. Auch die Wanderer strebten Heimathen an, wobei der vom Steigerwaldklub engagierte Heimatkenner Edwin Zimlich ihnen eine Fülle historischer und aktueller Fakten lokaler und überregionaler Natur bieten konnte und den Weg somit ausgesprochen kurzweilig machte.
 
In Heimathen, bekannt durch seine Kapelle und das „Echterhaus“, endete die 26. Spessartfahrt noch nicht ganz. Denn der Bus machte in Heimbuchenthal vor dem Hotel-Gasthaus „Christel“ noch einmal Station. Dort stärkte man sich ausgiebig für die Rückfahrt. (Jochen Ewe)


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